Featured

ORBAN NOT WELCOME – ZÜRI GÄGE RECHTS

Am 22. November kommt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán nach Zürich. Er wurde vom rechten SVP-Politiker und »Weltwoche«-Chef Roger Köppel zu einer Rede im Bonzen-Hotel Dolder eingeladen. Diesen Hetzanlass kann von linker Seite nicht unbeantwortet bleiben.

Die SVP und Orbán sind Teile eines internationalen Rechtsrucks und beide vertreten sie dabei auf besonders rohe Art und Weise Positionen, die immer mehr ihren Weg vom rechten Rand in die Mitte der Gesellschaft finden. Sie hetzen gegen Migrant:innen, setzen sich für konservative Geschlechterrollen ein und machen Politik gegen Arme.

Ein Rassist als Ministerpräsident

„Wir wollen nicht gemischtrassig sein.» Was klingt wie aus einem internen Chat von Neonazis, stammt von keinem geringeren als dem dienstältesten Regierungschef der EU: dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Die Worte wählte er in einer Rede, die er während der Sommerakademie seiner Partei in Rumänien vor einem Jahr hielt. Der Diktator holte darin weit aus, stellte Geschichte und Zukunft als eine Art Kampf ums Dasein der Völker und «Rassen» dar, wie man dies von Vertreter*innen der extremen Rechten kennt. Westeuropa sei «gemischtrassig», habe sich von den Werten des «Westens» verabschiedet. Ungarn sei dazu das Gegenmodell, das die Rolle der Verkörperung der westlichen Werte übernommen habe und nicht «gemischtrassig» werden wolle. Es werde die Zeit kommen, so prophezeite Orbán, in der man auch die Grenze zum Westen verteidigen müsse, nicht mehr nur die nach Süden, womit er auf den bestehenden Grenzzaun zu Serbien anspielte. Dass weder die Werte des Westens noch diejenigen von Ungarn eine Zukunft skizzieren, für die es sich zu kämpfen lohnt, wird schnell klar. Doch gerade in diesen rassistischen Hetztiraden sieht Köppel ein Vorbild für sich, seine Partei und seine Zeitung!

Victor Orbáns Regierung zeigt, wohin rechte Politik führt!

Lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen (LGBTI*) sowie Rom*nja werden in Ungarn diskriminiert. In Bezug auf die sexuellen und reproduktiven Rechte von Frauen gab es 2022 gemäss Amnesty gravierende Rückschritte. Lehrkräften wurde das Streikrecht für bessere Arbeitsbedingungen verwehrt. Flüchtlinge und Migrant*innen werden Opfer von Pushbacks, die selbst gegen EU-Recht verstiessen. Kein Wunder fühlt sich in Ungarn die extreme Rechte pudelwohl. Letztes Jahr kamen etwa 2000 Neonazis auf Einladung des ungarischen »Blood and Honour«-Ablegers und der neofaschistischen Légió Hungária nach Budapest. Dort fanden Nazi-Konzerte, Aufmärsche und eine Wanderung in historischen Nazi-Uniformen durch die Budapester Berge statt. Die Politik von Orbàn ist jedoch keine Randerscheinung. Sie nimmt das vorweg, was sich auch in anderen Ländern abspielt: In Zeiten sich intensivierender kapitalistischer Krisen, erstarken auch rechtsextreme Kräfte und mit ihr eine menschenfeindliche Politik.

Unser Widerstand gegen ihre Hetze!

Wo rechte Politik erstarkt, gibt es auch Widerstand. Auch Orbàns Politik bleibt nicht unkommentiert. Gerade im Februar dieses Jahres regte sich antifaschistischer Widerstand gegen das Neonazitreffen „Tag der Ehre“. Dabei wurden verschiedene Neonazis angegriffen. Mehrere internationale Antifaschist*innen sitzen nach wie vor noch in Untersuchungshaft, gegen andere fahndet zur Zeit die deutsche Springer Presse. Auch andere stellen sich gegen die nationalistische und fundamentalistische Politik von Orbán. Zehntausende haben in Budapest dieses Jahr gegen die Schul- und Austeritätspolitik der Regierung des Rechtspopulisten Viktor Orbán demonstriert. Sie verlangten unter anderem eine bessere Bezahlung der Lehrpersonen, ideologiefreie Lehrpläne sowie ein Streikrecht für Lehrpersonen. Ausserdem gingen an der Pride in Budapest dieses Jahr ebenfalls Zehntausende für die Unterstützung von LGBTI-Menschen und gegen ein Gesetz auf die Strasse, das Homosexuelle und trans Personen diskriminiert.

Diese Kämpfe sind Ausdruck dafür, dass es unterschiedliche Antworten auf die sich verschärfende kapitalistische Krise gibt. Preise explodieren bei gleichbleibenden Löhnen, die Repression gegen Geflüchtete nimmt zu, die Klimakrise spitzt sich zu und überall auf der Welt kommt es zu neuen Kriegen. Faschistische und rechte Kräfte möchten von der Krise profitieren. Sie hetzen und wettern, während sie mit ihrer Politik unsere Lebensbedingen verschlechtern. Sie treten nach unten, während sie nach oben buckeln. Unsere Antwort auf die kapitalistische Krise lautet anders: Solidarität und Klassenkampf statt rechter Hetze. In diesem Widerstand stehen wir nicht alleine. Schliessen wir uns jenen Kräften in Ungarn und weltweit an, die Hetze und Repression trotzen und sich widersetzen. Getrauen wir uns zu kämpfen: Für eine Welt ohne Krieg und Ausgrenzung, für eine Welt der Freiheit und Solidarität!

Wir rufen dazu auf, Aktionen zu organisieren und klar zu machen, dass Orbán und seine Politik weder in Zürich noch sonst anderswo etwas zu suchen haben!

Orbán not welcome! Züri gäge rechts!

Featured

Ein sicheres Zuhause für alle

Viele Menschen haben im letzten Jahr wohl so viel Zeit wie noch nie in ihrem Zuhause verbracht. Im ersten Lockdown war es für Einige eine willkommene Abwechslung zum ansonsten gestressten Alltag, doch auch schon im März hat sich gezeigt wer die Folgen des Lockdowns am härtesten trifft: Familien in beengenden Wohnverhältnissen, FTIQ* auf welche ein Grossteil der Haus-und Carearbeit entfällt, FTIQ* welche von häuslicher Gewalt betroffen sind und Migrant*innen, deren Wohnverhältnisse in den Asylzentren durch die Pandemie noch zusätzlich verschärft wurden. Diese Aufzählung ist nicht abschliessend, doch sie zeigt auf, dass die aktuelle Pandemie die Unterdrückungsmechanismen einer kapitalistischen Gesellschaft noch verstärkt.Je länger die zweite Welle der Corona-Pandemie dauert, desto mehr zeigt sich erneut, wie wichtig ein sicherer Rückzugsort und ein Zuhause, in welchem mensch sich wohlfühlen kann, sind. Inmitten von Verhaltensempfehlungen wie «Bleiben sie zu Hause. Bitte. Alle» und Homeofficepflicht, könnte aber glatt vergessen gehen, dass es Menschen gibt, welche diesen Empfehlungen und Pflichten nicht nachkommen können, weil sie entweder gar kein Zuhause haben, oder eines welches den Anforderungen eines Pandemiealltages nicht genügt. Gleichzeitig leisten sich Reiche eine Hotelübernachtung nur um wieder einmal in einem Restaurant zu essen.So wird klar: mit dem Slogan «So schützen wir uns» sind nur jene gemeint, die ein sicheres, eigenes Zuhause haben. Alle anderen werden entweder ganz vergessen oder in engen Platzverhältnissen eingesperrt und mit Übergangslösungen abgespeist. Die eigentliche Wurzel des Problems ist dabei, dass der Schutz von Eigentum immer über dem Recht von allen Menschen auf einen sicheren Wohnraum steht. Während der Grossteil der Lohnabhängigen aufgrund der Kurzarbeit umso mehr Mühe haben, Wohnungsmieten zahlen zu können, wurde jede Bestrebung nach Mieterlass oder Mietstreik abgelehnt oder durch Repression verunmöglicht. Wer Boden im Eigentum hat, bemerkt die Pandemie nicht. Doch: Wohnraum sollte ausgenommen sein von kapitalistischen Interessen. Wohnraum sollte Schutz bieten und nicht als Mittel für eine systematische Unterdrückung benutzt werden. So kann es nicht weitergehen! Wir fordern:

+Ein sicheres Zuhause für Alle!

+Für alle die Möglichkeit sich zu schützen.

+Für alle eine gesichterte Existenz

+Alle Lager und Gefängnisse sofort evakuieren und schliessen.

Wir tragen eure Krise nicht! Aus den oben genannten Gründen, und vielen mehr, gehen wir am 27. März 2021 gemeinsam mit Masken auf die Strasse. Um 15:00 auf dem Hardplatz in Zürich! Kommt alle, denn nur gemeinsam sind wir stark!

Communiqué zur SMASH WEF Demo in Zürich

Am Montag 19.1.26 nahmen sich über 3000 Menschen die Strasse, über tausend davon schlossen sich dem revolutionären Block an, um gegen das WEF zu demonstrieren. Der Schweizer Staat bietet dem WEF ein ruhiges Hinterland, Profitgeier und Mörder können sich dabei ungestört austauschen und vernetzen.

Über verschiedene Vorfeld-Aktionen, Veranstaltungen am Winterquartier und einer Demonstration in Bern, gipfelte die Kampagne heute Abend in der Demonstration am Bürkliplatz.

Der revolutionäre Block der Demonstration war geprägt von selbstbestimmter Stimmung und Solidarität mit den kämpfenden Völkern weltweit. So gab es Interventionen gegen den imperialistischen Einmarsch der USA in Venezuela, vor dem gehängten Transparent wurde am Limmatquai die Flagge der Imperialisten verbrannt. Weiter gab es entlang der Route Farbangriffe gegen verschiedene Banken wie Raiffeisen, Crédit Agricole und UBS sowie den Nespresso Laden und das TX Gebäude. Gründe dafür finden sich viele. Alle sind sie Mitglied der illustren Liste der strategischen Partner des WEF. Die TX-Gruppe verklärt Femizide als Einzelfälle und begeht so Täter-Opfer Umkehr. Gezielt wurde auch der Laden der Automarke Cadillac an der Bahnhofstrasse angegriffen. Die Luxusautomarke stellt die Auto-Flotte des US-Präsidenten. Donald Trump lässt sich auch im extra eingeflogenen Cadillac in Davos herumkutschieren.

Die verschiedenen Aktionen zeigten, dass wir die Heuchelei und Doppelzüngigkeit des WEFs benennen und schlicht zum Ausdruck bringen: Wir machen ihren Dreck nicht mit! Weder ihre Kriege, noch ihre Aufrüstung, ihre Naturkatastrophen, ihre Faschisierung, ihr Autoritarismus, ihre Hetze gegen unten, ihren Sozialabbau, ihren Chauvinismus, etc.

Im Anschluss der Demonstration kam es zu einer weiteren selbstbestimmten Demonstration mit einer Platzbesetzung, getragen von der kurdischen Freiheitsbewegung zusammen mit revolutionären Kräften. Nach den Angriffen der dschihadistischen Kräfte angeführt von HTS und Al-Jolani auf die kurdischen Staddteile Aleppos, greifen sie nun auch Rojava an. Die anschliessende spontane Mobilisierung unterstreicht die Dringlichkeit, mit welcher es sich jetzt zu organisieren gilt. Die kurdische Freiheitsbewegung und speziell das revolutionäre Projekt Rojava müssen jetzt unterstützt und verteidigt werden. So wurde die Kasernenstrasse über eine Stunde besetzt und erst als die Bullen massiv Tränengas, Gummischrot sowie Wasserwerfer einsetzte, bewegten sich die Massen über den Stauffacher zurück zum Ni-Una-Menos-Platz (ehem. Helvetiaplatz). Trotz dieser Eskalation der Bullen verteidigte sich die kämpferische Demonstration und löste sich selbstbestimmt auf.

Zum Schluss sei gesagt: Wenn Trump mit seiner hundertköpfigen Delegation anreist, nehmen wir das zum Anlass, um uns dem US-Imperialismus in den Weg zu stellen. Wenn der türkische Staat Minister schickt, um Handelsverträge abzuschliessen, dann solidarisieren wir uns mit Rojava und allen, die den reaktionären türkischen Staat angreifen. Wenn der israelische Staat seine “innovativen” Rüstungsfirmen schickt, dann greifen wir diese an und solidarisieren uns mit dem palästinensischen Volk und seinem Widerstand. Wenn die Bundesräte Cassis und Keller-Suter in den Davoser Bergen heuchlerisch Hände schütteln, um die Diplomatie zu pflegen, dann kämpfen wir umso entschlossener für eine Gesellschaft, in der nicht ihr Profit, sondern die Freiheit aller Unterdrückten im Zentrum steht.

Verbinden wir unsere Kämpfe für eine revolutionäre Perspektive!

Communiqué SMASH WEF Demo Bern 17.01.2026

Bullendemonstration legt Bahnhof lahm!

Am Samstag. dem 17.1. versammelten sich unter der Parole «Smash WEF – Kampf dem Kapital bis unser Frieden siegt» mehrere hundert Menschen auf dem Bahnhofplatz Bern. Dies obwohl viele von uns aufgrund der grossflächigen Abriegelung der Innenstadt den Treffpunkt nicht erreichten. Das Ziel war, unsere Wut auf die Herrschenden, die sich in Davos anlässlich des WEFs treffen, auf die Strasse zu tragen. Doch Alec von Graffenried will sich dem rechten Trend anschliessen und eine rigorose Law and Order Politik in Bern durchsetzen, passend zur allgemeinen politischen Arschkriecherei gegenüber den erstarkenden faschistischen Kräften. Die Stadt war stundenlang von Bulleneinheiten, nicht nur aus Bern, sondern auch aus dem Waadtland, Genf, Baselland und -stadt, Zürich, Aargau und sogar dem Tessin, besatzt. Es ist schwierig abzuschätzen, wie viele Millionen dieser Einsatz gekostet hat. Auch ist ein anderes Szenario, das zu so grossen Verkehrsstörungen geführt hätte, kaum vorstellbar. Was ein Macher, Alec! Aura tot.

Während sie hier mit ihrer Nullpolitik beschäftigt waren, wurde in Davos das US-Militär postiert, um den Oberbehfehlshaber des US-Imperialismus mit Handkuss zu empfangen. Es macht eigentlich nur Sinn, dass wir einmal mehr zum Feind erklärt, eingekesselt, geprügelt und festgenommen wurden. Denn die schweizer Politik war schon immer darauf ausgerichtet, sich an Kriegen und Krisen überall auf der Welt zu bereichern. So scheint es hier kein Problem zu sein, wenn Politiker*innen und Präsidenten, die Genozide ermöglichen, den Wirtschaftsbossen, die daran verdienen, die Hände schütteln. Hauptsache alles geht ruhig über die Bühne und die Schweiz profiliert sich als ruhiges Hinterland der grossen Kapital- und Kriegsinteressen.

Anstatt nationale Aufrüstung auszudehnen und auf nationale militärische Einheiten zu vertrauen, anstatt zugunsten einer angeblich starken Armee Sozialabbau zu betreiben, wollen wir gegen die Ursachen von Krieg und Elend kämpfen. Als revolutionäre Kräfte müssen wir zusammenstehen und dieser Kriegstreiberei ein Ende setzen. Es gilt, Solidarität aufzubauen, statt abzubauen. Es gilt, die Unterdrückten weltweit zu vereinen im Kampf für eine gemeinsame Zukunft.

Die Demonstration vom Samstag in Bern reiht sich ein in eine Bewegung des Widerstands gegen das WEF in der Schweiz. Gleichzeitig wie in Bern demonstriert wurde, wanderten über 300 Menschen nach Davos unter der Parole «Strike WEF». Mehrere hundert Personen fanden sich in Bern und Zürich zum Winterquartier ein und diskutierten über kapitalistische Krisen und revolutionäre Antworten. Zudem findet am Montagabend, dem 19.01.2026, eine Demonstration auf dem Bürkliplatz in Zürich statt.

Es gilt, den Kapitalismus zu zerschlagen.
Kämpfen wir heute für die Welt von morgen.
Für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Krieg!
Kampf dem Kapital bis unser Frieden siegt!

Wieso gegen das WEF demonstrieren?

Wieso gegen das WEF demonstrieren?

Das WEF gibt den politischen und ökonomischen Akteur*innen des Kapitals einen Raum, in dem sie sich gemäss ihrer Klasseninteressen vernetzen und Pläne schmieden. Die verschärfte Konkurrenz zwischen Staaten und Wirtschaftsvertreter*innen verunmöglichen jedoch Lösungen, die für alle Kapitalist*innen annehmbar wären. Nur in einem sind sie sich einig: Die Krisen sollen auf dem Buckel der unterdrückten Klasse ausgetragen werden. Für die Profite von oben muss unten geblutet werden.

Dieser Klassenkampf von oben wird in Davos am WEF organisiert und findet seinen Ausdruck in Kriegen und der Faschisierung der Gesellschaft.

DIE HERRSCHENDEN KÖNNEN UNSERE PROBLEME NICHT LÖSEN – IHR SYSTEM IST DAS PROBLEM!

SMASH WEF

Gemeinsam gegen den Mördertreff!

DEMO BERN: 17.1.26, 15:00 Bahnhofsplatz

DEMO ZH: 19.1.26, 18:30 Bürkliplatz

Winterquartier mit Veranstaltungen: 14.1, 16.1, 19.1.26

Der Schweizer Staat bietet dem WEF ein ruhiges Hinterland, Proftigeiern und Mördern können sich dabei ungestört austauschen und vernetzen.

Nach mehr als einem halben Jahr lobbyieren gegen die hohen Zölle, können die Schweizer Kapitalisten am WEF sich über den Besuch von Donald Trump freuen. Wenn Trump mit seiner hundertköpfigen Delegation anreist, nehmen wir das zum Anlass, um uns dem US-Imperialismus in den Weg zu stellen. Wenn der türkische Staat Minister schickt, um Handelsverträge abzuschliessen, dann solidarisieren wir uns mit Rojava und allen, die den reaktionären türkischen Staat angreifen. Wenn der israelische Staat seine “innovativen” Rüstungsfirmen schickt, dann greifen wir diese an und solidarisieren uns mit dem palästinensischen Volk und seinem Widerstand. Wenn Bundesrat Cassis und Keller-Suter in den Davoser Bergen heuchlerisch Hände schütteln, um die Diplomatie zu pflegen, dann kämpfen wir umso entschlossener für eine Gesellschaft, in der nicht ihr Profit im Zentrum steht, sondern die Freiheit aller Unterdrückten. Am WEF wird klar: Wer sich antikapitalistisch und revolutionär bewegt, der findet seinen Feind in den Davoser Bergen.

Der Widerstand gegen das WEF hat eine jahrzehntelange Geschichte und ist heute wie auch morgen richtig.

Verbinden wir unsere Kämpfe für eine revolutionäre Perspektive und gehen gemeinsam auf die Strasse!

Heraus zur Demo in Bern,
heraus zur Demo in Zürich!
Smash WEF!

SMASH WEF: Kampf dem Kapital bis unser Frieden siegt!

Bald ist es wieder so weit: In Davos treffen sich anlässlich des World Economic Forums (WEF) Vertreter:innen der Wirtschaft und Staaten (kurz: die Herrschenden). Für die letzte Ausgabe des WEFs lautete der Leitfaden: «Eine gemeinsame Zukunft in einer zersplitterten Welt schaffen». Im vergangenen Jahr wurde klar, dass es auch in der ruhig scheinenden Welt vom WEF-Gründer Klaus Schwab «Zersplitterungen» gibt: Schwab wird nach Berichten über sexuelle Belästigung und Spesenaffären ersetzt. Einer der neuen WEF-Chefs ist Vorsitzender des Investmentfonds Blackrock, Larry Fink und somit einer der einflussreichsten Kapitalfunktionäre weltweit. Fink steigt jetzt auf die Kommandobrücke des angeschlagenen WEF, um der Superluxusjacht neuen Glanz zu verleihen. Neben Fink tritt André Hoffmann als Vertreter des alten Geldadels – er ist der Erbe des Schweizer Pharmakonzerns Roche – aus dem Schatten, um das WEF-Schiff wieder auf Kurs zu bringen.

WEF als ruhiges Hinterland

Das WEF gibt den politischen und ökonomischen Akteur:innen des Kapitals einen Raum, in dem sie sich auf ihre Klasseninteressen besinnen können. Die verschärfte Konkurrenz zwischen Staaten und Wirtschaftsvertreter:innen verunmöglichen jedoch Lösungen, die für alle Kapitalist:innen annehmbar wären. Nur in einem sind sie sich einig: Die Krisen sollen auf dem Buckel der arbeitenden Klasse ausgetragen werden. Für die Profite von oben muss unten geblutet werden. Dieser Klassenkampf von oben wird in Davos am WEF organisiert und findet seinen Ausdruck in Kriegen und der Faschisierung der Gesellschaft.

Die Verantwortlichen sitzen hier!

Die Schweiz ist nicht nur ruhiges Hinterland für das WEF, sondern profitiert aktiv an den imperialistischen Kriegen mit. So investiert die Schweizer Nationalbank in israelische Rüstungs- und Techkonzerne, die den Genozid an den Palästinenser:innen ermöglichen. Wie eng der Schweizer Staat mit Krieg verknüpft ist, zeigt sich, anhand des nahtlosen Übergangs der ehemals höchsten Bullenchefin (Nicoletta della Valle) zu der Firma «Champel Capital», die das israelische Militär berät. Das Schweizer Parlament schaut dabei nicht tatenlos zu, sondern stellt der Schweizer Armee vier Milliarden Franken mehr zur Verfügung. Es wird klar: Der Schweizer Staat und die Wirtschaft verdienen auf der internationalen Bühne an Krieg mit.

Internationale Solidarität ist unsere Waffe!

Im Widerstand gegen ihre Kriege werden die Interessen der Unterdrückten an einer Gesellschaft jenseits des Kapitalismus besonders greifbar. Das zeigt sich in Rojava, der demokratischen Selbstverwaltung in Nordost-Syrien durch die Kurdische Befreiungsbewegung. Die Bevölkerung und die Selbstverteidigungseinheiten Rojavas konnten sich in den vergangenen 10 Jahren gegen einen mal offenen, mal verdeckten Vernichtungskrieg der Türkei und verschiedener, mit ihr verbündeter Kräfte behaupten. Dieser Kraftakt war nur möglich, weil er Teil eines revolutionären und internationalen Prozesses ist.

Der unbeugsame Widerstand des palästinensischen Volkes gegen den zionistischen Siedlerkolonialismus und den von ihm verübten Genozid hat ebenfalls eine weltweite Solidaritätsbewegung entfacht. So regt sich auch hier in Europa Widerstand gegen die Komplizenschaft mit Israel. Von den Dockarbeiter:innen in Genua über die feministische Bewegung in der Schweiz bis zu den militanten «Bloquons tout» Protesten in Frankreich: Organisieren wir uns gegen Krieg und Krise. Dabei tappen wir jedoch nicht in die Falle bürgerlicher Pazifistinnen, die das Ende des Krieges und einen kapitalistischen Frieden, um des Friedens willen fordern. Der kapitalistische Frieden, manifestiert allein den Status Quo und verfestigt die herrschenden Machtverhältnisse. Unser Kampf gegen Krieg und Krise ist der Kampf für die Revolution.

Gehen wir gemeinsam auf die Strasse für eine solidarische Gesellschaft fern ab von Ausbeutung, Kriegen, Klimazerstörung und Unterdrückung! Tragen wir den Widerstand gegen das WEF laut und kämpferisch auf die Strassen!

1. Mai heisst…

Der Erste Mai ist seit bald 140 Jahren der internationale Kampftag der arbeitenden Klasse und unterdrückten Völker. Es ist ein Tag, der Hoffnung macht in finsteren Zeiten. Ein Tag im Zeichen der weltweiten Kämpfe gegen Ausbeutung und Unterdrückung, ein Tag, der Perspektiven jenseits des Kapitalismus fassbar macht. Ein Tag, an dem wir gemeinsam Kraft schöpfen, für die Kämpfe, die uns bevorstehen. Es ist der Tag, an dem die vielen internationalen Kämpfe von Rojava, über Palästina, Argentinien, Iran bis hier nach Zürich auf der Strasse zusammenkommen.

1. Mai heisst Kapitalismus überwinden

    Der Kapitalismus hat – trotz aller Nebelkerzen – seine wahre Natur längst offenbart: Ein System, das nur wenigen dient, während es die Mehrheit unterdrückt. Es treibt uns in ökologische Katastrophen, bringt Kriege hervor und macht auch unsere Leben zunehmend zur Dauerkrise.

    Dieses System ist aber nicht naturgegeben. Es wird Tag für Tag getragen und verteidigt vom Kapital, dem bürgerlichen Staat und all ihren Handlanger_innen. Doch ihnen gehen zunehmend die Optionen aus, ihre «Lösungen» widerspiegeln bloss noch die Fäulnis und Perspektivlosigkeit dieses kaputten Systems.

    Tag für Tag wird aber auch eine andere Welt sichtbar: Sie blitzt dort auf, wo sich Bewegungen organisieren, am 8. März etwa, dem internationalen feministischen Kampftag oder in den Betriebskämpfen der Arbeiter_innen bei der Post und in Schweizer Stahlwerken, die sich gegen Entlassungen und schlechte Arbeitsbedingungen erheben.

    1. Mai heisst gemeinsam gegen Faschismus!

      An diese und viele weitere Lichtblicke gilt es kämpfend anzuknüpfen. Denn drohend erscheint am Horizont die braune Seite des Kapitalismus: der Faschismus. Auf der ganzen Welt erstarken rechte Bewegungen und Kapitalist_innen scheinen derzeit wieder mit der faschistischen Herrschaft zu liebäugeln. Dementgegen braucht es eine antifaschistische Front – von unten links gegen oben rechts!

      Die kurdische Bewegung, die gegen den türkischen Faschismus kämpft, das palästinensische Volk im Widerstand gegen Zionismus und Kapital oder die deutschen Antifaschist_innen, die sich selbstbestimmt Faschos in den Weg stellen und nicht zuletzt die internationale feministische Bewegung unter der Parole ‹Jin Jiyan Azadi›: Sie alle führen uns vor Augen, wie aus dem Kampf gegen den rechten Angriff auf unsere Lebensbedingungen eine offensive Perspektive erwachsen kann. Es eint sie das Vertrauen ins Kollektiv und dessen Kampf für ein selbstbestimmtes Leben fernab von Krieg und Rechtsruck.

      1. Mai heisst alle zusammen auf die Strasse!

        Unsere Antwort auf ihre Kriege, den Rechtsruck und die Klimakrise, ist die internationale Solidarität. Seit jeher geht es am 1. Mai darum, diese Solidarität zu organisieren und diesen historischen Kampftag in der Gegenwart zu verteidigen. Nehmen wir uns am 1. Mai die Strassen Zürichs, füllen wir sie mit unseren Parolen und dem Kampf für unsere Zukunft, für den Frieden, der nur durch die soziale Revolution möglich ist. Auf was warten wir noch?

        Schauen wir dem Übel nicht länger zu, sondern werden wir jetzt aktiv. Geeint mit unseren Geschwistern aller Länder der Welt nehmen wir uns am 1. Mai unsere Quartiere und Strassen!

        1. Mai heisst feministisch kämpfen
        1. Mai heisst internationale Solidarität!
        1. Mai heisst Kapitalismus überwinden!
        1. Mai heisst zusammen auf die Strasse!

          Communiqué « Fight for Rojava » Demonstration, 28.02.25, Zürich

          Fotos vom Kritischen Fotografiekollektiv

          Gestern Abend nahmen sich über 400 Internationalist:innen die Strassen Zürichs in Solidarität mit dem revolutionären Projekt in Nordostsyrien, mit Rojava. Die Lage in Rojava ist alles andere als ruhig zurzeit und entsprechend wollten wir auch die Stille hier in Zürich durchbrechen. Die SNA und der türkische Faschismus greifen weiterhin an, sei es beim Tişrîn-Damm oder der Karakozak Brücke. Sei es über Bodenangriffe oder aus der Luft. Der Krieg entwickelt sich Tag für Tag weiter, ein Ende ist bislang noch nicht in Sicht. Doch ein Krieg hat immer verschiedene Parteien. Und so sind es auch die revolutionären Kräfte in Rojava, die dem Gegner nicht nur standhalten, sondern immer wieder auch eigene, erfolgreiche Operationen durchführen. Insbesondere die neuste Fähigkeit selbst den Luftraum mit Drohnen zu nutzen, ist hierbei hervorzuheben. Dies zeigt, dass sich unsere Freund:innen stets weiterentwickeln, nie stehen bleiben und Rojava mit allen Mitteln verteidigen.

          Aber auch hier in der Schweiz heisst es Widerstand zu leisten. Hier gibt es viele Verbündete und Finanzierer des türkischen Faschismus, einige davon wurden während der Demonstration markiert. So investiert die Zürcher Kantonalbank in den US-Rüstungskonzern L3-Harris.  L3-Harris wiederum produziert Teile, die sich am Ende in türkischen Drohnen oder israelischen Kampfjets wiederfinden. Anschliessend wurde die AXA-Versicherung besucht. AXA pflegt seit Jahrzehnten eine Verbindung mit dem Pensionskassen-Fond der türkischen Offiziere und ist seither ein mächtiges Werkzeug in den Händen des türkischen Militärs. Während der Demo wurden verschiedene Videos der kurdischen Gerîla und der SDF auf die Häuser Zürichs projiziert.

          Vor dem Ende wollten wir beim schmierigen Egge Market an der Feldstrasse vorbei. Verurteilt für Geldwäscherei fungiert der Laden als Umschlagplatz für die Finanzen der faschistischen Strukturen des AKP/MHP-Regimes. Ein Besuch unsererseits war gestern Abend aufgrund des grossen Bullenschutzes nicht möglich.

          So lange der türkische faschistische Staat unsere Freund:innen in den Bergen aus der Luft – sei es durch Drohnen oder mit Giftgas angreift, so lange sie Teile von Rojava besetzen und das revolutionäre Projekt weiter bedrohen, so lange sehen wir es als Internationalist*innen unsere Aufgabe, faschistische Akteure aus der Türkei auch hier in der Schweiz anzugreifen.

          Hoch die internationale Solidarität – Den Kriegstreibern kein ruhiges Hinterland!

          Bijî Berxwedana Rojava!

          FIGHT FOR ROJAVA – DEMO ZH

          Fight for Rojava – Demo 28.2.25 – 19:00 Ni-una-menos Platz (ehem. Helvetiaplatz) ZH

          Der Sturz des Diktators Baschar al-Assad löste eine Dynamik in Syrien aus, von der noch unklar ist, wohin sie führen wird. Beteiligt am Vormarsch der HTS (syrischer Ableger der Al-Qaida) ist auch, die vom Türkischen Staat gesteuerte SNA (Syrische Nationalarmee). Der Türkische faschistische Staat greift zusammen mit seinen Banden, der SNA und HTS, das revolutionäre Projekt Rojava an.

          Trotz der andauernden Angriffe leisten die Verteidigungskräfte (YPG/YPJ und SDF) zusammen mit der Bevölkerung unerbitterten Widerstand. So schliessen sich zum Beispiel viele Jugendliche den Selbstverteidigungseinheiten an. Einwohner_innen und Internationalist_innen verteidigen mit Mahnwachen den Tişrîn-Damm, welcher von der Türkei bombadiert wird. Der Widerstand gelingt nicht nur am Boden sondern neuerdings auch mit eigenen Drohen in der Luft.

          Aber auch hier heisst es Widerstand zu leisten, um die Revolution in Rojava zu unterstützen und verteidigen. Hier in der Schweiz gibt es viele Verbündete und Finanzierer des türkischen Staates, wie zum Beispiel das Industrie- und Mechatronikunternehmen “Stäubli AG”, welches mit Waffenfirmen und Militärs zusammenarbeitet, oder die “Falken GmbH”, deren Besitzer Murat Şahin Vorsteher der UID Schweiz, einem zentralen Organ der europäischen Arbeit der AKP, ist. Diese gilt es anzugreifen, um ihnen kein ruhiges Hinterland zu bieten. Ebenso gilt es der Bevölkerung und der Gerîla Rojavas unsere Solidarität zu zeigen, indem wir Aktionen und Demonstrationen organisieren oder Kampagnen wie #Drones4Rojava unterstützen.

          In Solidarität mit Rojava und im Kampf gegen den türkischen Faschismus nehmen wir uns am 28.02., um 19 Uhr die Strassen Zürichs!

          Solidarität mit Rojava! – Es lebe der Widerstand!

          ⁨WEF-Tourismus in Zürich gestört!

          Gestern Nacht verweilten WEF-Gäste auf Einladung von “Schweiz Tourismus” in der Stadt. Sie nächtigten im Hotel Ruby Mimi neben der Urania und flanierten durch das Niederdorf, heute gingen sie nach Dübendorf, um den “Switzerland Innovation Park” anzuschauen, bevor’s dann nach Davos in das gut gesicherte Feindesgebiet am WEF geht. Mit der Störaktion vor und in ihrem Hotel wollen wir ihnen klar mit auf den Weg geben, dass sie bei uns nicht willkommen sind. Aktionsvideo: https://streamable.com/fj96ec

          Das WEF erfüllt viele Funktionen für die Herrschenden und Mächtigen, nicht nur für jene internationalen Gäste, die nach Davos geflogen werden, sondern auch für die Bonzen der Schweiz. Immer wird das WEF auch genutzt, um für den “Schweizer Wirtschaftsstandort” (also: die Interessen des Schweizer Kapitals) Werbung zu machen. In diesem Sinne ist diese Touri-Reise des WEF zu verstehen – Vertreter:innen verschiedener internationaler Firmen soll aufgezeigt werden, was der Grossraum Zürich ihnen alles anzubieten hat, damit diese künftig möglichst hier investieren.

          Konkret geht’s beim Innovationspark in Dübendorf vor allem um die Automatik- und Robotikindustrie mit Fokus auf die Raumfahrt, also um die Entwicklung hochspezialisierter Technologien und Maschinen. Der Park ist darum eine einzige grosse Schnittstelle zwischen Universitäten (unter anderem sind die ETH, Universität Zürich und EPFL mit an Bord) und etablierten grossen Schweizer Unternehmen (zu den Financiers gehört etwa die UBS, die Economiesuisse oder Swissmem). Was dort heute erforscht und entwickelt wird, soll morgen den Schweizer Standortvorteil gegenüber anderen Ländern sichern und den beteiligten Firmen Profite sichern.

          Wir wissen, dass hinter den hohlen Worten der WEF-Bonzen und Innovationstüftler:innen letztlich kapitalistische Anliegen verborgen liegen. Egal wie sie’s drehen und wenden mögen, welche Floskeln sie auch verwenden, letztlich muss der Profit stimmen. Der Fakt, dass die so entwickelten Drohnen etwa auf den Kriegsfeldern dieser Welt eingesetzt werden, ist für sie bestenfalls Nebensache, solang sie bloss profitabel bleibt. Gleiches gilt für die ganze Künstliche “Intelligenz”, die im Grossraum Zürich entwickelt wird, und zum Ersatz oder der Überwachung von Arbeiter:innen genutzt werden soll.

          Darum haben wir diesen WEF-Touris mit reichlich Lärm den Abend vermiest. Kommen sie zu uns, dann sind wir gerne bereit, ihnen einen entsprechenden Empfang zu bereiten. Wir tragen ihre Krisen und Kriege nicht, wir (er)tragen sie nicht.

          Den Bonzen kein ruhiges Hinterland – Smash WEF!

          Aktionsvideo: https://streamable.com/fj96ec

          oder auf https://t.me/eurekrise/535

          Anti-WEF Winterquartier 2025

          Programm

          Freitag 17.01.25 – Post Squat ZH

          19.00: Zur aktuellen Lage in Rojava,  Situation des Volkskrieges wie der Gerîla
          Mit einem speziellen Gast und anhand verschiedener Stimmen aus Rojava werfen wir einen Blick auf den kurdischen Widerstand und versuchen nachzuvollziehen, was für einen Charakter der Volkskrieg in der aktuellen Situation in Nordostsyrien annimmt.

          Welche Aufgaben stellen sich dem revolutionären Internationalismus, welche Erkenntnisse gewinnen wir aus dieser Phase für den revolutionären Prozess hier.

          Anschliessend: Input zur Anti Wef Demo in Bern vom 18. Januar

          ——————————-

          Sonntag 19.01.25 – Post Squat ZH 

          13:30: Aktuelle Einschätzungen zum Kampf in Palästina und im Libanon
          Der Widerstand in Palästina und im Libanon geht ungebrochen weiter und passt sich neuen Situationen an. Mit einem Gast des «Collective Palestine Vaincra» wollen wir zu einer Einschätzung der Lage und einzelner Kräfte kommen. Ausserdem gibt es Informationen zum Fall von Georges Abdallah und wir empfangenen einen Überraschungsgast.

          15.30: Input über aktuelle Lage in Chiapas
          Organisierte Autonomie Zürich und Direkte Solidarität mit Chiapas

          16.00: Hintergründe und Strategien der militanten Ökologiebewegung in Frankreich mit Soulèvement de la Terre
          Mit Genoss_innen des internationalen Komittees von «Soulèvement de la Terre» sprechen wir über die aktuelle Situation der Ökologiebewegung in Frankreich und Europa sowie über verschiedene Interventionsmöglichkeiten von Kollektiven in bewegten Zeiten. Wir fragen nach internationalen Strategien der Bewegung und wie wir uns länderübergreifend vernetzen können.

          18.00: Essen und Getränke

          18:30: Wettlauf um KI-gesteuerte Waffen- und Analysesysteme
          Waffen- und Analysesysteme die teilweise von künstlicher Intelligenz gesteuert werden sind keine Utopie mehr. Wie kann diese Technik das Kräfteverhältnis verändern und wo liegen die strategischen Elemente entlang der Produktions- und Betriebskette?

          20.00: Film «We need to take guns»

          Der Film portraitiert das International Freedom Battalion (IFB) zur Zeit der Kämpfe gegen den IS in Raqqa 2017. Es sprechen verschiedene rev. Organisationen und Internationalist_innen, die im IFB zusammen kämpfen, über ihre politischen Ideen und die Bedeutung des bewaffneten Widerstands in Rojava.

          SMASH WEF – WIR TRAGEN EURE KRIEGE NICHT

          Die vergangenen Jahre zeigen in einer kaum zu ertragenden Brutalität, welche Krisen der Kapitalismus mit sich bringt. Das WEF in Davos steht für ein System, das für viele Menschen nur Armut, Ausbeutung und Tod bereithält. Greifen wir es an!

          Heraus zur Demo am 18.1.25 um 15:00 in Bern auf dem Bahnhofsplatz! Schreib uns eine Nachricht auf Insta oder Mail für die gemeinsame Anreise.

          Programm in Zürich:

          • Bar der Organisierten Autonomie Zürich mit einem historischen Rückblick und aktuellen Infos rund ums WEF, 10.1.25 im Kasama, Militärstr. 87a, 20:00
          • Küche für Alle in der besetzten Post in Wipkingen mit Infos zur Demo in Bern, 12.1.25, Wipkingerplatz 7, 18:30
          • Winterquartier mit Veranstaltungen in der besetzten Post in Wipkingen, ganzes Programm auf aufbau.org, 17./19.1.25
          • SMASH WEF DEMO in Bern, Bahnhofsplatz, 18.1.25, 15:00
          • Know your enemy! Stadtrundgang zu Drohnen und Krieg, 25.1.25, 15:00, Bahnhof Binz

          wirtragen@protonmail.com