Für eine revolutionäre Klimapolitik

Würden wir in einem Hollywood-Katastrophenfilm leben, wäre es höchste Zeit, dass eine toxische, durchtrainierte Männerfigur das Ruder herumreißt oder Wonderwoman, um uns alle vor dem Schlimmsten zu bewahren. Aber leider leben wir im Kapitalismus, an Biden/Harris hat noch nie jemensch geglaubt und auch von Bruce Willis und Sandra Bullock keine Spur. Uns ist klar, dass wir es selbst in die Hand nehmen und Treiber*innen eines notwenigen Widerstandes für eine soziale und ökologische Zukunft sein müssen. Beispiele dafür liefert uns die Politik zu genüge. Das aktuelle CO2-Gesetz, welches gross als “Schritt in die richtige Richtung” angepriesen wird, entblösst sich bei genauerem Hinschauen als Verstärkung der wirtschaftlichen Abläufe, die uns eigentlich in diese Krise gebracht haben. Zentrale Massnahmen des Gesetzes fokussieren sich auf Einzelne, wobei der ganze Finanzplatz, der 22 mal mehr Treibhausgasemissionen emittiert als alle Schweizer Haushalte zusammen, ausgeklammert wird. Der innere Widerspruch zwischen Staatlichem Interesse an der Wirtschaft und Abwendung der Klimakrise wird vielen immer klarer. Wir sehen es als keine Option, auf das Parlament zu vertrauen, sondern wir müssen Widerstand von unten bauen.Ähnlich wie momentan in der Coronakrise werden die Probleme versucht mit “Eigenverantwortung” zu lösen, aber genau das ist einer der Grundpfeiler für ungerechte Krisenpolitik! Wir können noch so viele Bio-Bananen essen und pseudosoziale Kompensationsprojekte in Peru unterstützen; wenn das reichste 1% derMenschen für etwa doppelt so viel Treibhausgasemissionen wie die ärmsten 50% der Weltbevölkerung verantwortlich ist, wird sich an der jetzigen Krisensituation nicht viel ändern. Durch diese Zusammenhänge zwischen Eigentum und Ausstoss von Treibhausgasemissionen ist uns klar, dass die Fragen nach Privatem Besitz und radikalem Klimaschutz zusammen gedacht werden müssen.Wir tragen eure Klimakrise nicht! Schluss mit Scheinlösungen im Interesse des Kapitals! Was wir brauchen, ist einen radikalen und globalenSystemwechsel mit einem sozialen und ökologischen Plan nach den Bedingungen der Lohnabhängigen. Solidarisch und Kämpferisch. System Change not Climate Change!Wir tragen eure Krise nicht!

Aus den oben genannten Gründen, und vielen mehr, gehen wir am 27. März 2021 gemeinsam mit Masken auf die Strasse. Um 15:00 auf dem Hardplatz in Zürich! Kommt alle, denn nur gemeinsam sind wir stark!